Diagnosestellung

Sekretariat GI-Onkologie

Frau C. Lichte-Adelski

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Diagnose eines Pankreaskarzinoms

Zum jetzigen Zeitpunkt gibt keine bildgebende oder laborchemische Untersuchung, die eine zuverlässige Erkennung von Patienten mit frühen Stadien eines Bauchspeichedrüsenkrebses ermöglicht. Somit ist ein Screening von asymptomatischen Personen mit dem Ziel einer Früherkennung dieser bösartigen Erkrankung nicht sinnvoll. Die Beschwerden sind bei Karzinomen der Bauchspeicheldrüse häufig nur wenig spezifisch. Häufig berichten Patienten über Symptome wie Schmerzen in Oberbauch und Rücken, Gelbsucht (Ikterus), Abgeschlagenheit, oder ungewolltem Gewichtsverlust. Auch eine neu aufgetretene Zuckererkrankung kann hinweisend auf das Vorliegen eines Pankreaskarzinom sein.


In der Diagnosestellung des Bauchspeicheldrüsenkrebses kommen neben der körperlichen Untersuchung vor allem bildgebende Verfahren zum Einsatz. Hierzu gehören transabdomineller Ultraschall, endosonographischer Ultraschall sowie Computertomographie und MRT. Jedes dieser Verfahren hat spezifische Vorteile und Limitationen, so dass sie nicht in Konkurrenz sondern bei bestimmten Fragestellungen sich jeweils ergänzend gesehen werden müssen. Mit diesen Verfahren können neben der Lokalisation des Tumors in der Bauchspeicheldrüse wichtige Fragen zu Metatsasierung, der Lage des Tumors zu Blutgefäßen und anderen Strukturen im Körper sowie zu einem potentiellen Behandlungserfolg beantwortet werden. Eine Diagnosestellung ist mit bildgebenden Verfahren nicht möglich, diese gelingt allein durch die feingewebliche Untersuchung von Tumorgewebe. Die Gewinnung Tumorgewebe kann während einer Operation, durch eine Nadelbiopsie im Rahmen eines bildgebenden Verfahrens oder während einer Spiegelung von Gallenwegen oder Pankreasgang erfolgen. Die Bestimmung klassischer Tumormarker im Blut (CA19-9 oder CEA) sollte nicht zur Diagnosestellung, sondern zur Überwachung eines Behandlungserfolges oder nach operativer Entfernung des Tumors zur Anwendung kommen. In Ausnahmefällen wird vor einer geplanten Operation zur Entfernung eines Pankreaskarzinoms eine Bauchspiegelung durchgeführt um eine Ausbreitung des Tumors in das Bauchfell zu untersuchen.

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