Gastrointestinale Onkologie Göttingen

Tumore des Gastrointestinaltraktes zählen zu den häufigsten Neoplasien in Deutschland und Europa. Aus diesem Grund stellt die Behandlung von Patienten mit Krebserkrankungen des Magen-Darm-Traktes seit vielen Jahren einen zentralen Schwerpunkt in der Krankenversorgung sowie in Forschung und Lehre in unserer Klinik für Gastroenterologie und gastrointestinale Onkologie an der UMG dar.

Adipositas ist der medizinische Ausdruck für krankhaftes Übergewicht.

Die Interdisziplinäre Adipositas-Ambulanz ist ein Zusammenschluss derjenigen Fachdisziplinen der Universitätsmedizin Göttingen, die u.a. auch viele Therapie- und Behandlungsangebote für schwergewichtige Personen sowie ehemaligen Adipösen anbieten.

Die Refluxerkrankung ist eine der häufigsten gastroenterologischen Erkrankungen in Deutschland. Es ist davon auszugehen, dass über 15% der Bevölkerung betroffen sind. Ziel der Schwerpunktambulanz der Universitätsmedizin Göttingen ist die Bereitstellung der notwendigen Funktionsuntersuchungen sowie die leitliniengerechte Therapie einzuleiten.

Bei der Gruppe der neuroendokrinen Neoplasien (NEN) handelt es sich um eine seltene Tumorerkrankung. Die Tumore entwickeln sich aus Zellen des neuroendokrinen Systems. Da diese Zellen in verschiedensten Organen im menschlichen Körper vorkommen, können neuroendokrine Tumoren nahezu überall im Körper auch außerhalb des Gastrointestinaltraktes auftreten.

Das Leberzentrum Göttingen (LZG) bündelt die an der Universitätsmedizin Göttingen (UMG) verfügbaren Kompetenzen und Ressourcen für eine optimale Versorgung von Patientinnen und Patienten mit häufigen und seltenen Lebererkrankungen sowie komplexen Verläufen und Lebertumoren nach dem aktuellsten Stand von Wissenschaft und Forschung.

Im Rahmen der Schwerpunktambulanz werden Patienten mit infektiologischen Erkrankungen behandelt. Besonderer Schwerpunkt ist die Diagnostik und Therapie von HIV-infizierte Patienten in allen Stadien der Erkrankung einschließlich des Vollbildes AIDS. Darüber hinaus bieten wir die Diagnostik und Therapie von HIV-assoziierten Erkrankungen (infektiöse und onkologische Krankheitsbilder) an.

Gastrointestinale Stromatumore (GIST) sind Tumore, die von den Schrittmacherzellen des Magen-Darm-Traktes ausgehen, den sog. Cajal-Zellen oder deren Vorläuferzellen. Sie liegen damit unterhalb der Magen- oder Darmschleimhaut. Insgesamt sind es sehr seltene Tumore mit einer Inzidenz von 1-2 pro 100.000 Einwohner.

Der Morbus Crohn (MC) und die Colitis ulcerosa (CU) sind chronisch-entzündliche Darmerkrankungen. In Deutschland sind etwa 50-70 Personen pro 100.000 Einwohner von einer dieser chronischen Erkrankungen betroffen. Beide Erkrankungen können bereits im Jugendalter beginnen, der Altersgipfel liegt jedoch im dritten Lebensjahrzehnt.